Wo sind meine Verwandten?
Auf verwandt.at können Sie eine Karte erstellen, die Ihnen zeigt, wo im Land Ihr Familienname wie häufig vorkommt:
Das ist doch mal ein nettes Service, auch für den Unterricht geeignet. danke – chris!
Auf verwandt.at können Sie eine Karte erstellen, die Ihnen zeigt, wo im Land Ihr Familienname wie häufig vorkommt:
Das ist doch mal ein nettes Service, auch für den Unterricht geeignet. danke – chris!
Software zur Planung und 3D Betrachtung von Häusern ist meist kostspielig und lernintensiv. Da gefällt “Project Dragonfly” von Autodesk: gratis, im Internet verfügbar, keine Installation nötig. Und dann ist die Oberfläche noch so intuitiv gestaltet und aufgeräumt, dass der Umgang mit dem Tool wirklich leicht fällt. Schneller und einfacher kommt man ja wirklich nicht mehr zu seinem Traumhaus!
Link: http://dragonfly.autodesk.com/
Geogebra ist ein faszinierendes Werkzeug für den Mathematik- und Geometrieunterricht. Als Aufhänger zum “Goldenen Schnitt” bietet es sich an auf die unzähligen Beispiele aus der bildenden Kunst zurück zu greifen. Beide Ansatzpunkte habe ich im folgenden Besipiel versucht zu kombinieren. Als Grundlage unserer Unteruschung dient uns Albrecht Dürers Münchner Selbstbildnis. Der Kopf Dürers in diesem Bild ist einem gleichseitigen Dreieck eingeschrieben. Wird dieses eingezeichnet, erkennt man, dass die Basis dieses Dreiecks die Höhe des Bildes im goldenen Schnitt teilt. Die Basis des Dreiecks trifft die weiße Spitze des Ausschnitts. Und noch einige weitere Besonderheiten können entdeckt werden.
Dazu das Geogebra Applet:
Sorry, the GeoGebra Applet could not be started. Please make sure that Java 1.4.2 (or later) is installed and active in your browser (Click here to install Java now)Gerald Reischl: Die Google Falle.
Gerald Reischl recherchiert lange (gründlich?) und schreibt ein Buch über Google. Seine Kernaussage: Google möchte die Weltherrschaft erlangen, Google ist böse. Das Ergebnis ist ein sehr reißerisches aber nicht immer faktengestütztes Werk. Obwohl die Datensammelwut Googles in der Tat bedenklich ist, sind Reischls Argumente zur Stützung seiner These teilweise an den Haaren herbeigezogen, der streckenweise boulevardeske Schreibstil passt da dazu.
Einige Beispiele:
.) S. 35: Der Autor beklagt, dass Wikipedia Einträge von Google anders gewichtet werden als von anderen Suchmaschinen. Tatsächlich wird es keinen Suhbegriff geben, der in allen Suchmaschinen das gleiche Ergebnis liefert – und das ist auch gut so. Dass Google die Suchanfragen analysiert ist nicht von vornherein böse, sondern hilft den Suchalgorithmus zu verfeinern.
.) S.75: Google wird vorgeworfen, dass bei Gmail der Inhalt von Mails gescannt wird. Dieses macht aber nicht bloß Google, sondern wahrscheinlich jeder Mailanbieter, zum einen um Spam zu blockieren – und dafür sind Sie wahrscheinlich dankbar – zum anderen aber auch um Werbeangebote abzustimmen. Dieser Tatsache muss sich jeder Benutzer von derartigen Diensten bewusst sein, ist aber nicht Gmail spezifisch.
.) S.90: Nicht beta sondern omega. beta steht nicht für eine Qualitätsstufe – wie vom Autor angenommen – sondern für eine Entwicklungsphase. Nach dem Alphatester dürfen die Betatester eine Software auf Herz und Nieren prüfen, bevor es zum Release kommt. Eine Version Omega wäre demzufolge ein äußerst ausgereiftes Produkt, was des Autors Meinung zu Google Chrome aber offensichtlich nicht ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software)
.) S.140: Die Copy Paste Gesellschaft: Völlig absurd ist es Google für die Copy-Paste-Kultur verantwortlich zu machen. Das Kopieren und Einfügen von Texten funktioniert auch ohne Internet, mit anderen Quellen, mit beliebigen Suchmaschinen. Warum ist Google böse, Bing, Altavista, Yahoo! aber nicht?
Ein ewiges Problem der Menschheit ist der Verlust an Informationen über Generationen hinweg. Das Internet und insbesondere Suchmaschinen machen Informationen schnell und einfach verfügbar, der Zugang ist demokratisiert. Informationen, die man früher tagelang in Archiven hätte suchen müssen, findet Google innerhalb von wenigen Sekunden, nachzulesen in der Google Falle.
Die einzige denkbare Alternative zu privaten Suchmaschinen sind solche in staatlicher Hand. Da wären wir Big Brother dann wesentlich näher.
Wenn schon ein Buch, dann zum Beispiel:
Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung
oder/und!
Tor Nørretranders: Spüre die Welt. Die Wissenschaft des Bewusstseins
Jedem Schuladmin ist das bekannt: die Lehrer hätten gerne eine Software zur Überwachung der Schülermonitore bzw. zum Sperren der Bildschirme, um die volle Aufmerksamkeit der Schüler bei Erläuterungen zu haben. Derartige Software kostet viel, sehr viel Geld, ist oft komplex in der Installation und unübersichtlich in der Handhabung.
Da hilft iTALC. Mit iTALC kann ich auf einem PC die Bildschirminhalte anderer Computer verfolgen und kann auch in die Arbeit eingreifen. Mit einem Klick werden die PCs aller Schüler gesperrt oder es wird eine Vollbilddemonstration gestartet.

Mit der richtigen Einstellung ist iTALC überraschend ressourcenschonend und legt nicht gleich das Netz lahm. Auf den SchülerPCs wird ein Dienst installiert, der von den Benutzern bei entsprechender Rechtesetzung nicht deinstalliert werden kann. Der LehrerPC greift über LAN/WLAN auf diesen Dienst zu und identifiziert sich durch einen DSA-Key.
Und – das wichtigste Argument für eng geschnürte Schulbudgets: iTALC steht gratis zu Verfügung!
Vor einem halben Jahr habe ich mich an dieser Stelle über die mangelhafte Auflösung Niederösterreichs in Google Earth beklagt. Einige Briefe an die Landesregierung folgten. Vermutlich waren die nicht der Grund, dass es nun scheinbar doch zu einer Einigung zwischen dem Land Niederösterreich und Google gekommen ist. Doch auch in Niederösterreich lohnt es sich nun mit Google Earth unterwegs zu sein! Und da sei für das Erste auch verziehen, dass die Aufnahmen nicht rasend aktuell sind.
Nach drei Wochen die zweite Stunde, in der wir uns mir Livemocha beschäftigen. Ein Teil der SchülerInnen hat zu Hause weiter geübt und Lektionen durchgearbeitet, manche haben auch die Aufgaben anderer korrigiert und einige Freunde gefunden. Ein Schüler war besonders fleißig und überrascht alle, als er verkündet: “Den Englischkurs habe ich durchgearbeitet, jetzt lerne ich gerade Italienisch.” Auch in diesem Kurs hat er bereits 15% erledigt, er hat 1491 Mochapoints gesammelt und wurde “Top Commenter of the week.”
“Es ist ja ohnehin alles E-Learning, was mit dem Computer zu tun hat. Früher hieß es EDV – heute eben E-Learning.” Dieser Meinung schließe ich mich nicht an. Echtes E-Learning im Unterricht einzusetzen ist eine mühsame, risikoreiche und dennoch meist lohnende Aufgabe.
Eine Web 2.0 Applikation, die wir mit SchülerInnen im Unterricht zur Zeit testen ist Livemocha. Dabei handelt es sich um eine Plattform zum Sprachenlernen, gratis benutzbar. Das Besondere daran ist, dass man seine Aufgaben von einem native speaker korrigiert bekommt. Am Plan jeder Unit steht neben dem Input und Zuordnungsübungen auch eine Textaufgabe und eine Redeübung (aufgenommen mit dem Headset). Die Seite ist sehr übersichtlich, grafisch gut aufbereitet, es stehen eine Vielzahl an zu erlernenden Sprachen zur Verfügung.
Das Einzigartige an Livemocha - und eine Hürde bei der Arbeit mit Jugendlichen - ist die Community. Während ich erwarte, dass meine Englischübung von einem Englischexperten korrigiert wird, soll ich gleichzeitig die Deutschübungen anderer bearbeiten. Hinweise auf die Netiquette und motivierendes Feedback an die SchülerInnen sind jedenfalls angebracht. Gleichzeitig ist es für den Lernenden spannend Freunde aus der ganzen Welt zu gewinnen.

Wir haben die Plattform im Unterricht vorgestellt, die SchülerInnen konnten darin Übungen machen und es war ihnen freigestellt, diese Homepage in der Freizeit weiter zu nutzen. Jetzt – nach drei Wochen – wollen wir sehen, welchen Lernfortschritt sie gemacht haben und wie sich ihre Community entwickelt hat. Eventuell ist livemocha ja gar keine Plattform zum Sprcherwerb sondern eher eine zur Erlangung von Sozialkompetenz …
Link: www.livemocha.com
ähnlich: www.busuu.com
Brauchen Sie einen Aufhänger für ihre Geschichtsstunde? Wie wäre es mit “devolve me”? Hier können Sie selbst zurück in die Steinzeit reisen:
1) Link: http://www.open.ac.uk/darwin/devolve-me.php
2) Bild hochladen
3) Maske anpassen
4) Was soll aus dir werden? Australopiticus, Homo habilis, Homo erectus oder doch lieber Homo heidelbergensis?
Vor knapp vier Millionen Jahren war ja doch alles besser! Keine Paris Hilton, keine Verlugnerung – welch angenehmes Zeitalter…
Dieser Beitrag ist als Wiedergutmachung für die Ballistik des Klavieres im vorigen Beitrag gedacht. Auf der Homepage von ample design findet man unter anderem das Projekt “visual acoustics”.
http://www.ampledesign.co.uk/va/index.htm
Damit können Sie “Klangbilder” im Wortsinn malen.
Haben Sie eventuell zusätzlich ein Activeboard oder Smartboard inkl. adäquater Boxen? Dann macht das kreative Entdecken doppelt Freude!
Acht Instrumente stehen zur Auswahl. Diese können aktiviert, die Lautstärke und Delay eingestellt werden. Für schnelle Ergebnisse stehen zusätzlich 4 Voreinstellungen zur Verfügung.
Durch die Bewegung der Maus über die Klang-Mal-Oberfläche lässt sich ein visuell-akustisches Kunstwerk erschaffen.