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Google Wave in Thunderbird abrufen

7 Juni, 2010 (18:40) | eWerkzeuge | No comments

Keith Dsouza hat ein Anleitung ins Web gestellt, wie man Google Wave in Thunderbird integrieren kann. Mit Hilfe dieser erzeugt man in Thunderbird einen zusätzlichen Tab, in dem man dann auf die Waves zugreifen kann.

1) Thunderbird -> Extras -> Fehlerkonsole
2) Eingabe folgenden Textes:

Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab"
{contentPage: "https://wave.google.com/wave/?nouacheck"});

3) Evaluieren, Fehlermeldungen ignorieren.

4) In Thunderbird findet man nun einen neuen Tab, in dem man auf Google Wave zugreifen kann. Das ist zwar keine echte Integration in das Mailsystem, aber für alle, die ohnehin mit Thunderbird arbeiten eine Erleichterung.

Link: Artikel

Das iPad – und viele offene Wünsche

28 Mai, 2010 (10:29) | eWerkzeuge | 1 comment

Wenn man einmal das iPad in Händen gehalten hat, versteht man den Hype, der rund um dieses Teil entsteht. Auch  die Architektur dieses Werkzeuges eröffnet völlig neue Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht – “one-to-one Computing” ohne große Umstände!

Dennoch bleiben viele Wünsche offen: der Preis ist unverschämt – v.a. inkl. brauchbarem Speicherumfang. Arbeiten mit Flash ist nicht möglich, USB fehlt. Die Onscreen tatstatur ist ganz brauchbar, einen Aufsatz damit zu verfassen, wäre allerdings beschwerlich, Multitasking – nicht mit diesem Gerät. Ein iPad Projekt an einer Schule ist damit obsolet. Das wahrscheinlichste Szenario wird der Ablauf wie bei den iPhones sein – ein Apple-Tool erschließt plötzlich ganz neue Anwendungsmöglichkeiten, die wirklich guten Produkte sind dann aber die Nachfolgeprodukte der Konkurrenz.  Wir erwarten also mit Spannung was da noch von HP, Dell, … kommt.

Das letzte Jahrhundert war in der Mediennutzung durch die Abkehr von der Wortkultur und der Hinwendung zur Bildkultur gekennzeichnet, diese Entwicklung wurde von Soziologen immer wieder kritisiert. Das iPad schreibt diese Entwicklung konsequent fort.

Smartboards – zwei nette Fundstücke

20 Mai, 2010 (09:04) | eWerkzeuge | No comments

.) Jetzt hat man so eine schöne Notebook-Datei erstellt, zu Hause ist aber leider nicht die Notebook Software installiert und man kann die Datei nicht öffnen – dafür gibt es jetzt Abhilfe!

Mit Smart Notebook Express lassen sich vorhandene Dateien online(!) öffnen und sogar neue Dateien erstellen:

http://express.smarttech.com/#

.) Für die Mathematiker und hier vor allem für den Primarbereich ist diese Applikation ganz gut brauchbar:

http://www.glencoe.com/sites/common_assets/mathematics/ebook_assets/vmf/VMF-Interface.html

Dieses Tool ist zwar sehr an den amerikanischen Lehrplan angelehnt und ziemlich bunt aber meiner Meinung nach dennoch für einen anschaulichen MA-Unterricht mit den Kleinsten gut geeignet – nicht nur in Zusammenhang mit einem Smartboard.

Eine interaktive Tafel – oder guter Unterricht?

11 März, 2010 (19:40) | eWerkzeuge | 2 comments

Interaktive Weißwandtafeln erfreuen sich auch im österreichischen Schulwesen zunehmender Beliebtheit. Je öfter aber die grüne Tafel durch ein interaktives Pendant ersetzt wird, umso intensiver werden die Diskussionen um Vor- und Nachteile dieses neuen technischen Hilfsmittels. Dieses Thema in all seiner Differenziertheit zu beleuchten ist eine Herausforderung, die in gebotener Kürze nicht bewältigt werden kann, daher soll dieser Artikel lediglich auf einige wesentliche Aspekte hinweisen. Im Anhang befinden sich Hinweise auf weitere Informationsquellen. Doch diese Hoffnung sei Ihnen gleich genommen: Die interaktive Weißwandtafel alleine macht keinen besseren Unterricht. Methodisch-didaktische Unterfütterung tut not.

Die Tafel ist ein zentrierendes Element des Unterrichts, der Wechsel auf das multimediale Modell führt oftmals zu einer weiteren Frontalisierung. Das Ergebnis ist – wie selbst erlebt – ein technisch aufgepimpter Frontalunterricht, bei dem sich die Schüler/innen auf hohem Niveau langweilen, während sich die/der Vortragende ganz den technischen Möglichkeiten des neuen Mediums hingibt. Dabei spricht einiges für das IWB. Es kann das „missing link“ zwischen traditionellem Unterricht und E-Learning darstellen, ein Eisbrecher auf dem Weg zum Einsatz neuer didaktischer Ansätze und zeitgemäßer Pädagogik. Mit den interaktiven Weißwandtafeln wird der PC-Einsatz alltäglich. Google Earth war früher vom Geografieunterricht räumlich und psychologisch weit – sehr weit – weg, mit der neuen Tafel beträgt die Distanz exakt einen Doppelklick.

Was sollte bedacht werden?

Ein wesentlicher Hemmschuh bei der Anschaffung eines Interaktiven Whiteboards sind die Kosten. Dabei wird aber leicht vergessen, dass IWBs nicht nur die herkömmliche Tafel, sondern auch Overheadprojektor, CD- und  DVD-Geräte, Fernseher und Kartenmaterial ersetzen. Sie schneiden in einem Vergleich der TCO (total cost of ownership) bei einer angenommenen Benützungsdauer der interaktiven Weißwandtafel von 10 Jahren zu einer Schwarzwandtafel, die 25 Jahre ihren Dienst versieht, sehr gut ab.[i] Auch bei der ökologischen Bilanz wird gerne vergessen, dass der Beamer und der PC zwar Energie benötigen, OHP und andere technische Hilfsmittel aber auch nicht stromfrei funktionieren.

Für viele ist ein Argument gegen die Anschaffung, dass Probleme mit der Technik Unterrichtszeit kosten. Außerdem:  Was, wenn das IWB zur Gänze ausfällt – ein Tag Unterricht ohne Tafel ist undenkbar!

Als Nachteil wird auch angeführt, dass die Kompetenz der Lehrperson für das neue Medium nicht ausreicht. Dieses Problem kann mit einem entsprechenden standortspezifischen  Schulungskonzept beseitigt werden. Zudem ist die aktuelle Software der großen Anbieter derart intuitiv, dass zumindest die Funktion als Tafelersatz innerhalb von wenigen Minuten erlernt werden kann. Bloß: wer ein derartiges Wunderding an der Wand hängen hat, sollte dieses nicht ausschließlich für Schönschreibübungen verwenden.

Der gewichtigste Einwand gegen die Einführung interaktiver Tafeln ist aber der der zunehmenden Frontalisierung des Unterrichts. Ein Medium, das den Unterricht alleine auf sich lenkt, weg von der Schülerorientierung, von kooperativem Lernen, ist entweder das falsche Medium oder das falsch eingesetzte Medium. Zitat: „Auch wenn die Schüler/innen auf dem Whiteboard herumtippen können: Das gesamte Konzept ist entsetzlich frontal. In dieser Stunde dürfte die Hälfte der Klasse schier einschlafen, während jeweils ein/e Schüler/in vorne auf den lustigen Hasen klickt.“[ii] Und: „In der Unterrichtseinheit dominiert das Medium. Die Frage nach Unterrichtszielen oder didaktischen Hintergründen wird nicht einmal angedeutet.“[iii] Individualisiertes, selbstorganisiertes Lernen ist auch ohne IWB machbar. Es liegt aber nicht an dem neuen technischen Hilfsmittel, wenn eine neue Art von Pädagogik nicht gelingt. In Großbritannien und den USA gibt es positive Erfahrungen beim Einsatz von Whiteboards, unter anderem, weil durch sie der Erwerb von IKT-Skills erleichtert wird. „However, IWB use is not simply about incorporating more ICT in lessons.“[iv] Interaktive Tafeln als Hilfsmittel erleichtern die Strukturierung des Unterrichts  und die Lernzielvorgabe.  IWB gestütztes Lernen kann sicherstellen, dass den Kindern unterschiedliche Lernstile und Ressourcen geboten werden und diese verschiedene Lerntypen ansprechen. So lautet  das Ergebnis wissenschaftlicher Begleituntersuchungen zum Einsatz von interaktiven Tafeln in einem Public-Private-Partnership Projekt in Hamburg.[v]

Empfehlungen zur Anschaffung und Aufstellung von Interaktiven Whiteboards

(1)      Kaufen Sie nicht die Katze im Sack! Nutzen Sie Bildungsmessen wie die Interpädagogica zum Vergleichen zwischen den Anbietern, dem Erproben der unterschiedlichen Technologien.  Testen Sie die Software auf ihre Intuitivität und die Hardware auf ihre Praxistauglichkeit.  Auch die NÖMedia bietet als Service an, IWBs verschiedener Anbieter in den Medienzentren zu testen.

(2)      Planen Sie die Anschaffung und den finanziellen Aufwand dafür so, dass zumindest eine Schulstufe gleichzeitig mit den Boards ausgestattet wird. Eine einzige Tafel, die nur einer Klasse gehört, sorgt nur für Ärger im Kollegium.

(3)      Jeder Neu- und Umbau sollte genutzt werden, um auf das neue Medium zu migrieren.

(4)      Vermeiden Sie Parallelitäten und stoßen Sie gleichzeitig niemanden vor den Kopf! Wenn Sie sich schon für die neue Technik entscheiden, dann bitte raus mit der herkömmlichen Tafel. Eine Tafel genügt, versuchen Sie aber alle Lehrkräfte behutsam auf den Umstieg vorzubereiten.

(5)      Wenn Sie sich für die Anschaffung der interaktiven Weißwandtafeln entscheiden, dann sparen Sie nicht bei den Extras, die die Tafel erst wirklich unterrichtstauglich machen!  Ein Kurzdistanzbeamer auf einem Galgen spart Installationskosten und minimiert die Blendung, Höhenverstellbarkeit sorgt dafür, dass auch kleinere Kinder das Gerät verwenden können.

(6)      Entwickeln Sie ein Medien- und Methodenkonzept für Ihre Institution! Dieses Konzept soll die Verfügbarkeit der Tafeln sicherstellen und die Betreuung und Wartung der ergänzenden IT Infrastruktur gewährleisten. Weiters müssen die Einschulung des Kollegiums, der Diskurs über die didaktisch sinnvolle Verwendung  und auch die curriculare Einbindung geplant werden.

Einige praktische Tipps

Die folgenden kleinen Ratschläge sind zwar im Zuge der Arbeit mit Smartboards entstanden, sie können aber durchwegs auch auf IWBs anderer Hersteller umgesetzt werden.

(1) Die gewohnte Tafel ist abmontiert, ein IWB dominiert die Klasse und Sie haben noch wenig Erfahrung damit. Dann stellen Sie Ihre Software auf Vollbild um und verwenden Sie die Tafel wie gewohnt, schreiben Sie mit den farbigen Stiften, löschen Sie mit dem Schwamm. Und: nehmen Sie sich Zeit vor dem Unterricht mit der Tafel zu arbeiten, das neue Werkzeug zu „begreifen“.

(2) Bereiten Sie die ersten Stunden in Ruhe zu Hause vor, per USB-Stick können die Tafelbilder und auch eine persönliche Galerie mitgenommen werden.

(3) Der Countdown ist ein kleines und hilfreiches Tool zur Aufmerksamkeitssteuerung. Beispielweise kann die Zeit für ein Brainstorming, eine Nachdenkpause oder eine Schnellraterunde im Vorhinein festgelegt werden, die Tafel übernimmt die Zeitnehmung.

(4) Der Endloskloner ist ein sehr praktisches Hilfsmittel. Mehrfach benötigte Vorlagen werden mit der Funktion „endlos klonen“ belegt. Bei jedem Wegziehen entsteht eine Kopie der Vorlage. Ein Beispiel: Als Vorlage werden Münzen angeboten. Die Schüler/innen können per Drag-and-Drop trainieren, wie viel Wechselgeld beim Bäcker herausgegeben wird.

(5) Verfügen Sie über ein akzeptables Schriftbild, dann ist die automatische Texterkennung sehr hilfreich. Etwas Disziplin und Genauigkeit beim Schreiben sind allerdings notwendig. Wenn Sie wollen, dass die Software auch den „el niño“ erkennt, so stellen Sie in der Texterkennung zuvor die Sprache um („Text erkennen als“ – „Spanisch“)

(6) Schnelles Löschen: Mit dem Schwamm das zu Löschende umkreisen und kurz reintippen.

(7) Wie erstelle ich einen Lückentext? Nach dem Verfassen des gesamten Textes kopieren Sie die gewünschten Lückenwörter raus und färben Sie diese im Text in der Hintergrundfarbe ein. Das hat den Vorteil, dass der Textumbruch korrekt bestehen bleibt.

(8) Für Zuordnungsübungen ist es sehr nützlich, die Ansicht auf zweiseitig umzustellen und die erste Seite zu fixieren („Ansicht“ – „Zoom“ – „Fixieren“).

(9) Kleine Gedächtnisübungen: Jeder Text, der mit dem Zauberstab geschrieben wird, verschwindet langsam. Zauberei: Wenn Sie mit dem Zauberstab ein Rechteck zeichnen, wird dieses automatisch zur Lupe, ein Kreis zum Spot.

(10) Vokabelübung: Erstellen Sie zwei Rechtecke und färben Sie diese unterschiedlich ein. Schreiben Sie die Vokabelpaare mit genau diesen Farben (z.B. Auto car). Durch Ziehen von einem auf das andere Rechteck erscheint entweder Aufgabe oder Lösung. Diese Vorlage sollten Sie als Baustein in der Galerie ablegen.

(11) Setzen sie Links innerhalb der Tafelbilder. So können Sie die Aufgabenstellung mit der Lösung verlinken oder mehrere Optionen anbieten, die zu jeweils anderen Bildern verweisen.

(12) Für die ansprechende Gestaltung von Tafelbildern ist es sinnvoll, bei der Erstellung vor dem Einsatz Hilfslinien zu verwenden und diese anschließend auszublenden.

(13) Lassen Sie die Kinder an das Board, aber steuern Sie die Arbeit an der Tafel und lassen Sie die Benützung einiger weniger, für den aktuellen Unterricht sinnvoller Funktionen zu. Anregung: Ein Staffellauf in Mathematik – der Stift wird immer weitergegeben, jenes Kind, das den Stift in Händen hat, soll die nächste Aufgabe am Board lösen.

(14) Mit der Funktion „WebDAV“ können Moodle-, LMS-, oder Mahara Ordner in den Explorer eingebunden werden. Das ermöglicht Dateien über die Funktion „Speichern unter …“ aus jedem beliebigen Programm schnell und unkompliziert auf eine Lernplattform zu laden. Damit stehen den Schülerinnen/Schülern  die Unterrichtsunterlagen auch zu Hause zur Verfügung.

(15) Beschränken Sie sich nicht auf die Notebook Software der Firma Smarttech. Jede Applikation, die mit wenigen Texteingaben auskommt, kann man gut in den Unterricht einbauen.  Geogebra, Google Earth, Google SketchUp, Audacity, die Physikapplets der University of Colorado, Twiddla  oder Phun sind einige gut brauchbare Anwendungsmöglichkeiten am IWB.

(16) Tatsächlich neue, spannende Unterrichtsszenarien, und das verblüffend einfach, bietet ein IWB in Zusammenhang mit einer Dokumentenkamera. Die Wickie Generation kann sich aus eigenen Schultagen noch an Episkope erinnern, diese wuchtigen technologischen Meilensteine, mit denen es gelang, nach völliger Abdunkelung des Raumes und halbstündiger Scharfstellung eine Buchseite zu projizieren – welch ein Erlebnis! Die Dokumentenkamera ist so etwas wie der zeitgemäße Nachfolger. Anwendungsbeispiele: Eine gelungene Nacherzählung eines Kindes wird unter die Kamera gelegt und die ganze Klasse kann mitlesen, gesammelte Blätter werden bestimmt, Ratespiele, bei denen zuvor die Lösung notiert wird, können ohne Manipulationsverdacht in den Unterricht eingebaut werden.

(17) Ein Aufbruch zu neuen Unterrichtsformen, zu selbstgesteuertem und selbstständigem Lernen[vi], einem ko-konstruktivistischen Lernansatz[vii] folgend, eine pädagogische Revolution findet statt, wenn das IWB durch elektronische Arbeitsmittel für die Schüler/innen ergänzt wird. Arbeiten mit Texten, an und mit Podcasts bzw. Vodcasts, das Recherchieren von Informationen und deren Verwertung, die Arbeit an E-Portfolios, der Einsatz im offenen Unterricht, die Dokumentation von Versuchen im naturwissenschaftlichen Unterricht – die notwendige Veränderung von Schule wird in die Wege geleitet. Ein Klassenraum, bei dem das frontale interaktive Board seitlich durch jederzeit verfügbare PC-Arbeitsplätze ergänzt wird, ist ein möglicher Arbeits- und Forschungsrahmen. Aber auch Notebooks, Netbooks, ev. Ipads können die technischen Träger sein.  Von welcher Gattung diese Hilfsmittel sind, legt zwar den Rahmen des Einsatzes fest, aber alle erzwingen geradezu einen schülerzentrierteren Unterricht.

Was bringt die Zukunft? Die Fachstelle fri-tic legt ihrer Kostenschätzung zum IWB eine Einsatzdauer von 10 Jahren zugrunde. Die dann anzuschaffenden IWBs der nächsten Generation werden völlig anders konzipiert sein. Zur Zeit gibt es eine rasante technische Weiterentwicklung, aufgrund der erhöhten Nachfrage haben offensichtlich auch die einzelnen Firmen ein erhöhtes Forschungsbudget. Die Tafel wird handlicher, die Beamerdistanz kürzer, die Software umfangreicher und gleichzeitig intuitiver. Meine persönliche Einschätzung ist, dass es – sobald es die Kosten-/Nutzenrechnung erlaubt – zu einem Technologiesprung kommen wird. Anstatt in dem Lichtkegel des Beamers wird die Lehrperson künftig vor einem überdimensionalen Multitouch-Flachbildschirm stehen. Ob diese Monitore auf LCD-, Plasma-, Laser- oder einer ganz anderen Technologie basieren, ist freilich noch nicht entschieden.

Fazit: IWBs können den Unterricht beleben, das Tor zu E-Learning aufstoßen. Mit der Montage alleine ist es allerdings nicht getan. Ein abwechslungsreicher, medienvielfältiger Unterricht kann nicht durch nur ein Medium erreicht werden, die Tafeln sind auch gar nicht dafür gedacht, in allen Phasen des Unterrichts eingesetzt zu werden. Eine durchdachte Implementierung, aufbauend auf einem Medienkonzept, führt aber zu einer Motivationssteigerung bei Lehrenden und Lernenden.

Zur Vertiefung:

Das Portal zum Thema Interaktive Whiteboards:
http://www.myboard.de/start.html

Worauf Sie beim Kauf eines Interaktiven Whiteboards achten sollten:
http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/interaktives-whiteboard-kauf-checkliste/3666/

Interaktives Whiteboard im Unterricht? Entscheidungshilfen:
http://www2.lmz-bw.de/osiris20/view.php3?show=56551688

Positiver Abschlussbericht zum Projekt „Interaktive Whiteboards im Unterricht“:
http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/neue_produkte/000440.php

Unterrichten mit interaktiven Weißwandtafeln:

http://www.educa.ch/dyn/207439.asp

Smart 2-Minuten-Tutorials

http://www.smarttech.de/index.php?page=2-minuten-tutorials


[i] vgl. IWB – Planung der Kosten, http://www.fri-tic.ch/dyn/9.asp?url=44959.asp, abgerufen am 16.2.2010

[ii] Berthold Metz: Unterrichtseinheit mit interaktivem Whiteboard, http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/beispiel-interaktives-whiteboard-unterrichtseinheit/3542/, abgerufen am 12.2.2010.

[iii] a.a.O.

[iv] Gage, Jenny: How to use an Interactive Whiteboard really effectively in your primary classroom, London, Fulton Publishers, 2004, S. 6.

[v] vgl.  http://www.presseportal.de/pm/50450/712770/smart_technologies_germany_gmbh, abgerufen am 12.2.2010.

[vi] Vgl. Herbert Gudjons: Handlungsorientiert lehren und lernen,  Bad Heilbronn, Klinkhardt, 2008, S. 30f.

[vii] Vgl. Helmut Fend: Schule gestalten: Systemsteuerung, Schulentwicklung und Unterrichtsqualität, Wiesbaden, VS Verlag,  S. 257.

Wo sind meine Verwandten?

26 Januar, 2010 (16:23) | eWerkzeuge | 1 comment

Auf verwandt.at können Sie eine Karte erstellen, die Ihnen zeigt, wo im Land Ihr Familienname wie häufig vorkommt:

Das ist doch mal ein nettes Service, auch für den Unterricht geeignet. danke – chris!

Einmal selber Architekt sein!

19 Dezember, 2009 (21:45) | eWerkzeuge | No comments

Software zur Planung und 3D Betrachtung von Häusern ist meist kostspielig und lernintensiv. Da gefällt “Project Dragonfly” von Autodesk: gratis, im Internet verfügbar, keine Installation nötig. Und dann ist die Oberfläche noch so intuitiv gestaltet und aufgeräumt, dass der Umgang mit dem Tool wirklich leicht fällt. Schneller und einfacher kommt man ja wirklich nicht mehr zu seinem Traumhaus!

Link: http://dragonfly.autodesk.com/

Dürer meets Geogebra

22 Oktober, 2009 (15:40) | eWerkzeuge | No comments

Geogebra ist ein faszinierendes Werkzeug für den Mathematik- und Geometrieunterricht. Als Aufhänger zum “Goldenen Schnitt” bietet es sich an auf die unzähligen Beispiele aus der bildenden Kunst zurück zu greifen. Beide Ansatzpunkte habe ich im folgenden Besipiel versucht zu kombinieren. Als Grundlage unserer Untersuchung dient uns Albrecht Dürers Münchner Selbstbildnis. Der Kopf Dürers in diesem Bild ist einem gleichseitigen Dreieck eingeschrieben. Wird dieses eingezeichnet, erkennt man, dass die Basis dieses Dreiecks die Höhe des Bildes im goldenen Schnitt teilt. Die Basis des Dreiecks trifft die weiße Spitze des Ausschnitts. Und noch einige weitere Besonderheiten können entdeckt werden.

Dazu das Geogebra Applet:

Sorry, the GeoGebra Applet could not be started. Please make sure that Java 1.4.2 (or later) is installed and active in your browser (Click here to install Java now)

Die Google Falle – oder: wenn schon ein Buch, dann nicht dieses.

20 August, 2009 (20:28) | Allgemein | No comments

Gerald Reischl: Die Google Falle.

Gerald Reischl recherchiert lange (gründlich?) und schreibt ein Buch über Google. Seine Kernaussage: Google möchte die Weltherrschaft erlangen, Google ist böse. Das Ergebnis ist ein sehr reißerisches aber nicht immer faktengestütztes Werk. Obwohl die Datensammelwut Googles in der Tat bedenklich ist, sind Reischls Argumente zur Stützung seiner These teilweise an den Haaren herbeigezogen, der streckenweise boulevardeske Schreibstil passt da dazu.

Einige Beispiele:

.) S. 35: Der Autor beklagt, dass Wikipedia Einträge von Google anders gewichtet werden als von anderen Suchmaschinen. Tatsächlich wird es keinen Suhbegriff geben, der in allen Suchmaschinen das gleiche Ergebnis liefert – und das ist auch gut so. Dass Google die Suchanfragen analysiert ist nicht von vornherein böse, sondern hilft den Suchalgorithmus zu verfeinern.

.) S.75: Google wird vorgeworfen, dass bei Gmail der Inhalt von Mails gescannt wird. Dieses macht aber nicht bloß Google, sondern wahrscheinlich jeder Mailanbieter, zum einen um Spam zu blockieren – und dafür sind Sie wahrscheinlich dankbar – zum anderen aber auch um Werbeangebote abzustimmen. Dieser Tatsache muss sich jeder Benutzer von derartigen Diensten bewusst sein, ist aber nicht Gmail spezifisch.

.) S.90: Nicht beta sondern omega. beta steht nicht für eine Qualitätsstufe – wie vom Autor angenommen – sondern für eine Entwicklungsphase. Nach dem Alphatester dürfen die Betatester eine Software auf Herz und Nieren prüfen, bevor es zum Release kommt. Eine Version Omega wäre demzufolge ein äußerst ausgereiftes Produkt, was des Autors Meinung zu Google Chrome aber offensichtlich nicht ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software)

.) S.140: Die Copy Paste Gesellschaft: Völlig absurd ist es Google für die Copy-Paste-Kultur verantwortlich zu machen. Das Kopieren und Einfügen von Texten funktioniert auch ohne Internet, mit anderen Quellen, mit beliebigen Suchmaschinen. Warum ist Google böse, Bing, Altavista, Yahoo! aber nicht?

Ein ewiges Problem der Menschheit ist der Verlust an Informationen über Generationen hinweg. Das Internet und insbesondere Suchmaschinen machen Informationen schnell und einfach verfügbar, der Zugang ist demokratisiert. Informationen, die man früher tagelang in Archiven hätte suchen müssen, findet Google innerhalb von wenigen Sekunden, nachzulesen in der Google Falle.

Die einzige denkbare Alternative zu privaten Suchmaschinen sind solche in staatlicher Hand. Da wären wir Big Brother dann wesentlich näher.   

Wenn schon ein Buch, dann zum Beispiel:
Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung
oder/und!
Tor Nørretranders: Spüre die Welt. Die Wissenschaft des Bewusstseins

iTALC

6 Mai, 2009 (08:41) | eWerkzeuge | No comments

Jedem Schuladmin ist das bekannt: die Lehrer hätten gerne eine Software zur Überwachung der Schülermonitore bzw. zum Sperren der Bildschirme, um die volle Aufmerksamkeit der Schüler bei Erläuterungen zu haben. Derartige Software kostet viel, sehr viel Geld, ist oft komplex in der Installation und unübersichtlich in der Handhabung.

Da hilft iTALC. Mit iTALC kann ich auf einem PC die Bildschirminhalte anderer Computer verfolgen und kann auch in die Arbeit eingreifen. Mit einem Klick werden die PCs aller Schüler gesperrt oder es wird eine Vollbilddemonstration gestartet.

italc
Quelle: italc.sourceforge.net

Mit der richtigen Einstellung ist iTALC überraschend ressourcenschonend und legt nicht gleich das Netz lahm. Auf den SchülerPCs wird ein Dienst installiert, der von den Benutzern bei entsprechender Rechtesetzung nicht deinstalliert werden kann. Der LehrerPC greift über LAN/WLAN auf diesen Dienst zu und identifiziert sich durch einen DSA-Key.

Und – das wichtigste Argument für eng geschnürte Schulbudgets: iTALC steht gratis zu Verfügung!

Downloadseite iTALC

 

Niederösterreich – scharf!

23 April, 2009 (20:28) | eWerkzeuge | 1 comment

Vor einem halben Jahr habe ich mich an dieser Stelle über die mangelhafte Auflösung Niederösterreichs in Google Earth beklagt. Einige Briefe an die Landesregierung folgten. Vermutlich waren die nicht der Grund, dass es nun scheinbar doch zu einer Einigung zwischen dem Land Niederösterreich und Google gekommen ist. Doch auch in Niederösterreich lohnt es sich nun mit Google Earth unterwegs zu sein! Und da sei für das Erste auch verziehen, dass die Aufnahmen nicht rasend aktuell sind. 

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