Erkenntnisse der Neurodidaktik aus den Neurowissenschaften

Für den Sammelband  „Schule neu denken und medial gestalten“ habe ich einen sehr arbeitsintensiven und dennoch nicht umfangreichen Artikel beigesteuert.

Dieser Artikel ist eine vollständige Darstellung der bisher veröffentlichten Schlussfolgerungen der Neurodidaktik, die direkt auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse rückführbar sind. Die Neurowissenschaften liefern mit ihren Verfahren wie der fMRT (engl. fMRI) neue und spannende Einsichten zum Lernprozess auf neuronaler Ebene. Zahlreiche Neurodidaktiker/innen versuchen auf Grundlage dieser Erkenntnisse neue didaktische Szenarien zu entwickeln. Ziel dieses Beitrages ist es, alle in der angegebenen Literatur gefundenen Schlussfolgerungen der Neurodidaktik anzuführen, die unmittelbar auf Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften basieren. Diese Standpunkte der Neurodidaktik können der Ausgangspunkt für evidenzbasierte Unterrichts- und Schulentwicklung sein.

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Programmieren in der Schule – Mache ich das Richtige wichtig und das Wichtige richtig?

Im Rahmen einer Sonderausgabe von „Schule aktiv“ wurde ich gebeten, einen kurzen allgemein gehaltenen Text zum Thema Programmieren im Unterricht zu schreiben. Diese Einladung hat mich sehr gefreut, ich habe gerne angenommen. Herausgekommen ist ein sehr konzentrierter Text. Hier der Link zur Zeitschrift, die in Österreich alle Schulen erhalten: http://pubshop.bmbf.gv.at/detail.aspx?id=666

Mache ich das Richtige wichtig und das Wichtige richtig? Angesichts der zwar unglaublichen und dennoch begrenzten Speicherkapazität unseres Zentralnervensystems und der überschaubaren Zeitkontingente für die Bildungsinstitutionen, stellt sich diese Frage für uns Lehrende immer wieder aufs Neue. Was soll Teil des Unterrichts sein und wie ist mein Unterricht gewinnbringend? Soll Programmieren und Robotik sowie Computational Thinking Platz finden in der Primar- und Sekundarstufe I, wo doch schon die grundlegenden Fertigkeiten wie Schreiben, Lesen und Rechnen von vielen Schülerinnen und Schülern nur teilweise beherrscht werden? Continue reading

Call for Papers: Schule neu denken und medial gestalten

Die EDU|days 2017 sind das Finale des dreijährigen KidZ Projektes. Dazu soll ein Tagungsband entstehen. Wer etwas einreichen möchte, ist dazu herzlichst eingeladen! Die Beiträge müssen nicht nur von KidZ Schulen stammen, neben wissenschaftlichen Beiträgen sind ausdrücklich auch Praxisberichte willkommen!

Weitere Infos: http://www.edudays.at/index.php/tagungsband

tagungsbandlogos

Umfrage: Digitale Medien in der Schule – bitte teilnehmen und teilen!

Nachdem mein Pecha Kucha Beitrag bei der #gmw2016 im anschließenden Knowledge Café zu spannenden Diskussionen geführt hat, es in der Folge der Tagung noch Einiges an Gedankenaustausch zu dem Thema (http://www.brandhofer.cc/gmw2016/) gegeben hat und mein netter Kollege Gerhard Schwed von der DUK mich ermuntert hat, hier noch einmal nachzuhaken, habe ich die Umfrage zu den beiden Dimensionen um einige soziodemografische Daten erweitert.

Ich bitte um rege Teilnahme an der Umfrage und Teilung des Links:

http://link.ph-noe.ac.at/ea

Die Umfrage ist schnell beantwortet, sie ist hervorragend geeignet für diverse Lehrveranstaltungen an Universitäten und Hochschulen und auch in der Fortbildung.

Vielen Dank!

 

Leitmedientransformation – oder: das geht nicht wieder weg

„Das geht wieder weg“ ist eine – meist nicht ausgesprochene – Haltung die im Zusammenhang mit dem Digitalen in der Schule immer wieder vertreten wird. Das Ganze müsse man also nur aussitzen. Die Zeichen deuten aber darauf hin, das sich das Erscheinungsbild der digitalen Medien zwar laufend wandeln wird, eine Rückkehr des Leitmediums Buch wird aber nicht stattfinden, wir erfahren gerade eine Leitmedientransformation, die unumkehrbar sein wird.

leitmedien halle Wikimedia Commons/Sailko/CC BY SA 3.0

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Digitale Hochschuldidaktik als eine Bedingung für digitale Schuldidaktik und eine digital souveräne Gesellschaft

Unterlagen zum Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Digitale Hochschule“

These: Es ist von Bedeutung, dass künftige Lehrende digitale Medien als Teil ihres Studiums erleben und auch die didaktischen Fähigkeiten zur Nutzung des Digitalen im Unterricht erlernen können.

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